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Stadtwerke Amstetten > Wasser > Wasserwerk

Wasserwerk

Unser Mostviertler Qualitätstropfen

Das Wasserwerk fördert jedes Jahr rund 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser. Der tägliche Bedarf pro Person in den Haushalten beträgt 135 l, rechnet man den Bedarf für Gewerbe- und Industriebetriebe dazu, erhöht sich der Bedarf auf rund 228 Liter pro Kopf. Daraus resultiert ein durch­schnittlicher Tagesverbrauch von 5.980 m³, an Spitzentagen werden bis zu 10.550 m³ Wasser verbraucht. Die Länge der verlegten Wasserleitungsstränge beträgt etwa 250 km. Rund 26.500 Einwohner werden derzeit mehr als 6.000 Hausanschlüsse vom Wasserwerk mit Trinkwasser versorgt. 4 Brunnenanlagen, 1 Quelle, 17 Drucksteigerungsanlagen und 6 Hoch- und Tiefbehälter sorgen rund um die Uhr für eine reibungslose Wasserversorgung.

(Stand Mai 2018)

 

Die Stadt Amstetten im Überblick

•    Einwohner: 25.746 (Stand 07/2018)
•    Gesamtfläche der Stadt: 52km²
•    Seehöhe: 275m
•    Maximale Lufttemperatur: 36,7°C
•    Niedrigste Lufttemperatur: -27,3°C
•    Jahresmittel: 8,7°C
•    Mittlere Sonnscheindauer: 1592 Stunden
•    Mittlerer jährlicher Niederschlag: 864mm   


Daten und Fakten (Stand Mai 2017)

Die langfristige Sicherung der Ressource Trinkwasser steht im klaren Widerspruch zu Profitmaximierung oder kurzfristiger Kostendeckung. Der sinnvolle, intelligente Umgang mit Trinkwasser muss schon mit der Schonung und dem Schutz der natürlichen Vorkommen beginnen und setzt sich fort bis in den Haushalt. Die STADTwerke Amstetten sind für diese Verantwortung bestens gerüstet.

Dem Wasserwerk Amstetten steht derzeit genug Wasser von hoher Qualität zur Verfügung. Damit das auch so bleibt, werden laufend Investitionen in bestehende und neue Infrastruktur getätigt. Dass trotzdem kostendeckend gearbeitet werden kann, ist einer regelmäßigen, aber maßvollen, Anpassung der Wasserpreise - zuletzt am 1. Jänner 2017 - zu verdanken. Nach dem Motto "Rundum bestens versorgt" kann Amstetten optimistisch in die (Wasser-) Zukunft blicken.

  • Versorgte Bewohner: ca. 26.500 
  • Hausanschlüsse: ca. 6.000
  • Wasserbedarf/Jahr: ca. 2.300.000 m³
  • verfügbare Wassermenge: max. ca. 140 l/sec
  • Eventuelle Reserven: ca. 85 l/sec
  • maximale Tagesförderung (2015): 10.550 m³
  • minimale Tagesförderung (2001): 4617 m³
  • durchschnittliche Tagesförderung: 5.980 m³
  • Durchschnittlicher Tagesverbrauch pro Person: ca. 135 l
  • Anzahl Wasserbehälter: 6
  • Gesamtvorratsvolumen: 12.983  m³
  • Drucksteigerungsanlagen: 17
  • Länge der Transport- und Versorgungsleitungen: ca. 250 km
  • Hydranten: 361    


 

 

Haben Sie Fragen zum Thema Wasser?

Sie brauchen einen Wasseranschluss?
Wählen sie einfach Telefon +43 7472/609-750. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne oder vereinbaren mit Ihnen einen Beratungstermin.

Wasserrohrbruch (bis zum Wasserzähler)
Bei Auftreten eines Wasserrohrbruchs wenden Sie sich bitte an unsere Wasserhotline. Unser Bereitschaftsdienst ist unter Telefon +43 7472/609-0 rund um die Uhr für Sie da.

Wasserhärte
Informationen über Wasserhärte in Amstetten können Sie hier oder rasch und bequem unter Telefon +43 7472/609-750 erfragen.

Das Umfeld

Die beiden wichtigsten Amstettner Trinkwasser-Brunnenfelder liegen südlich der Ybbs und sind das Werk Wassering und die Doislau. Aus diesen beiden Wasserwerken wurden 2001 88,5% des Gesamtwasserbedarfes gefördert. An diesen Stellen befindet sich auf der tieferen Niederterrasse der Ybbs der Grundwasserbegleitstrom. Unter einer Konglomeratschicht fließt ein ergiebiger Grundwasserstrom von Südwesten nach Nordosten Richtung Ybbs und Grundwasser ist reichlich vorhanden.
 
Für die Gewinnung von Wasser stehen den Stadtwerken Amstetten derzeit neun Wasserwerke zur Verfügung. Alle Werke sind vollautomatische Pumpwerkanlagen. In 2 Werken wird Quellwasser, in den übrigen Werken Grundwasser gefördert. In den Werken II und III wird Wasser aus je 2 Brunnen und im Werk Wassering aus einem Horizontalfilterbrunnen gefördert. Die Werke III und IV dienen der Versorgung der hochgelegenen Wohngebiete. Die Wasserförderung und damit der Einsatz der Förderpumpe im Werk Wassering erfolgt in Abhängigkeit vom Wasserstand im 9.000 m³ fassenden Hochbehälter mit Hilfe einer Fernwirk-, Mess-, Steuer- und Überwachungsanlage.

Im Werk Doislau, etwa 2,5 km östlich des Wasserwerkes Wassering, wird Grundwasser aus  zwei Horizontalfilterbrunnen gefördert. Für die Wasserspeicherung sind 8 Hoch- und Tiefbehälter mit einem Fassungsraum von 12.800 m³ vorhanden.  Da der durchschnittliche Wasserverbrauch derzeit bei ca. 6.300 m³ pro Tag liegt, kann der Behältervorrat als völlig ausreichend bezeichnet werden.
 
Die Quelle Ulmerfeld sowie die Brunnen Hausmening und Neufurth, wo die Qualität nicht zufriedenstellend gewesen ist, wurden bereits 1994 stillgelegt. Im Werk Wassering kann das Wasser, das durch eine mächtige Konglomeratschicht (ca. 3-4 m) geschützt ist, ohne jede Aufbereitung in das Verteilnetz eingeleitet werden. Im Brunnen Doislau, wo nur eine geringe Überdeckung der wasserführenden Schicht gegeben ist, wird das Wasser erst nach Durchlauf einer umweltschonenden Wasserdesinfektion mittels Ultraviolettlicht ins Netz eingeleitet. In den Werken Amstetten III und IV ist auch je eine UV-Desinfektionsanlage eingebaut.
 

In den Brunnen der Stadt befinden sich ausreichend Wassereserven, um die Versorgung der Region mit Trinkwasser langfristig zu sichern. Um die aktuelle einwandfreie Qualität auch langfristig gewährleisten zu können, ist der Schutz des Grundwassers für uns oberstes Gebot. Zu diesem Zweck wurden Wasserschutz- und Schongebiete eingerichtet, die laufend kontrolliert werden.

Im Büro des Wassermeisters befindet sich die Zentrale der Fernwirkeinrichtung für die Wasserversorgungsanlagen. Alle wichtigen Betriebszustände und Störungen der Brunnen, Behälter und Drucksteigerungsanlagen werden dort angezeigt.

Die Trinkwasserproben werden regelmäßig vom Klinischen Institut für Hygiene der Universität Wien untersucht und bescheinigen den STADTwerken Amstetten durchwegs makellose Ergebnisse. Die Werte werden auf der Webseite der STADTwerke Amstetten regelmäßig veröffentlicht.



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