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Wasserqualität

Chemische Wasserwerte
Unser Wasser wird in regelmäßigen Abständen, nach den Kriterien der Trinkwasserverordung, auf zahlreiche Parameter untersucht. Die für Konsumenten bedeutsamen Werte sind unter dem Begriff  "Messwerte und Inhaltsstoffe" zusammengefasst und erläutert. Mit dieser Information erfüllt der Wasserversorger die vorgeschriebene Informationspflicht der Trinkwasserverordnung. Zusätzlich werden Parameterwerte angeführt, die von Konsumenten häufig angefragt werden. Für weiterführende Anfragen bezüglich der Wasserinhaltsstoffe stehen Ihnen Ihre STADTwerke gerne zur Verfügung.

 

Was sind Parameterwerte?
Parameterwerte sind zulässige Höchstkonzentrationen, die nicht überschritten werden dürfen. Werden diese Werte überschritten, entspricht das Wasser nicht mehr den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Es ist dann nicht mehr als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen geeignet. Die Parameterwerte orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen und toxikologischen Kenntnissen. Sie haben die Bedeutung von Vorsorgewerten und sind besonders niedrig angesetzt, damit auch bei lebenslangem täglichem Genuss des Wassers keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen auftreten. Dadurch ist auch gewährleistet, dass bei einer kurzfristigen Überschreitung der Parameterwerte keine akuten gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind.

 

Was sind Indikatorparameterwerte?
Indikatorparameterwerte sind Richtwerte, die Gehalte an Inhaltsstoffen angeben, bei deren Übereinstimmung zu prüfen ist, ob bzw. welche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer einwandfreien Wasserbeschaffenheit erforderlich sind.


Messwerte und Inhaltsstoffe

pH-Wert: Der pH-Wert ist das Maß für den Säuregrad von Wasser. Meist bewegt er sich bei Trinkwasser im neutralen bis schwach alkalischen Bereich (pH 7.0 - 8.5).

Gesamthärte: Die Gesamthärte wird vom Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen bestimmt. Die Härte wird in "deutschen Härtegraden" ( °dH) angegeben. Bei niedrigen Werten wird der Geschmack des Wassers als "fad" empfunden. Höhere Wasserhärten haben einen gesundheitlichen Vorteil, führen aber zu höherem Seifen- bzw. Waschmittelverbrauch und stärkeren Kalkablagerungen (Wasserkocher).

Härtestufen:
Nach Waschmittelgesetz BGBl. 300/1984 gibt es 3 Härtestufen:
•    I - 0 bis 10  °dH
•    II - 10  °dH bis 16 °dH
•    III - über 16  °dH
Danach richtet sich die Dosierung von Waschmittel und Kalkschutzmittel (Enthärter). Anstelle einer höheren Waschmitteldosierung sollte bei Härtestufen II und III ein separates Kalkschutzmittel verwendet werden. Der Geschirrspüler ist der jeweiligen Härtestufe entsprechend einzustellen (siehe Bedienungsanleitung).

Kalzium und Magnesium:
Kalzium- und Magnesiumionen sind die bedeutensten Kationen im Trinkwasser. Sie sind die Ursache für die Wasserhärte. Diese Mineralstoffe sind wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen.
Eisen und Mangan: Eisen und Mangan sollen im Trinkwasser nur in geringsten Spuren enthalten sein, da sonst Färbung, Trübung oder unangenehmer Geschmack auftreten. Da erhöhte Eisen- und Mangankonzentrationen keine gesundheitsschädigende Wirkung haben, wurden für diese Stoffe in der Trinkwasserverordnung nur Indikatorparameter festgelegt.
Eisen ist ein für den Stoffwechsel wichtiges Element. Es wird durch viele Lebensmittel dem Körper zugeführt. Die im Wasser möglichen Konzentrationen tragen, auch wenn sie weit über dem Richtwert liegen, nur unwesentlich zur Gesamtaufnahme bei.
Chlorid: Gilt bei Auftreten höherer Werte als Zeichen einer Verunreinigung durch Abwässer oder durch Straßenstreusalze - es sei denn, der in Frage kommende Grundwasserstrom weist geologisch bedingt erhöhte Werte auf. Stark erhöhte Werte (ab 60 mg/l) können die Korrosion in metallischen Wasserleitungen fördern.
Nitrat: Erhöhte Nitratgehalte treten bei landwirtschaftlicher Intensivnutzung (Überdüngung) sowie bei Abwasserversickerung auf.
Trinkwasser mit einem Nitratgehalt bis zu 50 mg/l ist auch für die Ernährung von Säuglingen geeignet. Abkochen des Wassers hilft nicht gegen Nitrat!!
Sulfat: Verunreinigte Wässer haben meist auch einen erhöhten Sulfatgehalt, der durch Harn, Jauche und Deponieabflüsse bedingt ist. Höhere Sulfatgehalte können aber auch geologisch (zB natürliche Gipslagerstätten) bedingt sein. Höhere Sulfatgehalte können korrosionsfördernd sein.
Flourid: In den meisten natürlichen Wässern ist Flourid nur in geringen Konzentrationen enthalten.
Pestizide: Natürliche Wässer sind frei von Pestiziden (Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel). In intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten können einige Pestizide ins Grundwasser gelangen. Für Pestizide gelten sehr niedrige Summen- und Einzelparameterwerte, die als Vorsorgewerte einen hohen Sicherheitsfaktor enthalten.
Blei: In natürlichen Quell- und Grundwässern kommt Blei nicht vor. Bei Vorhandensein von Bleirohren in der Hausinstallation kann Blei in Lösung gehen.  Vor der Trinkwasserentnahme sollte die Leitung kurze Zeit durchgespült werden. Seit dem 1.12.2013 gilt der Parameterwert von 10 µg/l.
Uran: In Österreich gibt es keinen Grenzwert für Uran. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Grenzwert für Trinkwasser von 15 Mikrogramm pro Liter. Grenzwerte in Deutschland für Trinkwasser: 10 Mikrogramm pro Liter. Für Wässer mit der Kennzeichnung geeignet zur Zubereitung von Babynahrung: 2 Mikrogramm pro Liter

Trinkwasser - Untersuchungsergebnisse

Hier finden sie die aktuelle Gemeindewasserleitungsordnung und die letzte amtliche Trinkwasseruntersuchung.

 

Das Versorgungsgebiet der STADTwerke ist in 5 Zonen eingeteilt.

 

•    Versorgungszone Amstetten, gesamtes tiefergelegenes Stadtgebiet, Koplarn, Reitbauernsiedlung und Wienerbergsiedlung, Viehdorf, Seisenegg, Winklarn

•    Versorgungszone Ardaggerstraße, Edlastraße, Viehdorferstraße, Hanlstraße, Ödhofstraße,  Gutenbergstraße, Parksiedlung, Brandströmstraße, Maderspergerstraße, Sparkassenstraße

•    Versorgungszone Neufurth, Mauer, Waldheim, Greinsfurth

•    Versorgungszone Ulmerfeld, Hausmening

•    Versorgungszone Haaberg, Silberweis, Krautberg, Oiden, Boxhofen

 

Wenn Sie diesem Link folgen, erhalten Sie die aktuelle Wasserhärte in Ihrem Versorgungsgebiet!

 

 

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