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Waschen, Trocknen & Spülen

Rund 26% des Stromverbrauchs entfallen in einem Durchschnittshaushalt auf Wäsche waschen, Wäschetrocknen und Geschirrspülen. Auch hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Strom und Wasser zu sparen und dabei eine gute Waschwirkung zu erreichen.    Tipps für die Waschmaschine - mit allen Wassern gewaschen… 

 

3 x "A/A/A" ist am Besten: Die 3 "A" am Geräte-Pickerl kennzeichnen den Energieverbrauch, die Wasch- und die Schleuderwirkung. Es gibt auch A+ Geräte (freiwillige Kennzeichnung), die noch sparsamer sind.  

 

So viel bringt A+: Der Kauf eines energiesparenden Modelles macht sich über die Lebensdauer gerechnet bezahlt. So können Sie zum Beispiel mit einer A+ Waschmaschine gegenüber einem B-Gerät 58 € jährlich - immerhin 926 € in 15 Jahren - sparen!    Nicht zu groß kaufen: Zunehmend werden Waschmaschinen mit 6 kg oder mehr angeboten. Überlegen Sie, ob Sie diese Füllmenge benötigen. 

 

Energieeffizienz ist Einstellungssache 

Die Sache mit den halben Portionen… die Programmfunktion “½“ reduziert bei halber Beladung zwar den Wasser- und Stromverbrauch – aber nicht auf die Hälfte! Es gilt daher: voll Befüllen ist am effizientesten und auch zweimal Sparprogramm braucht mehr Energie als einmal voll! 

Zu heiß gebadet… bei 60° Programm wird 85 % des Stromverbrauchs für das Aufheizen benötigt. Versuchen Sie einmal, statt mit 95° mit 60° und statt mit 60° mit 40° zu waschen. 

 

Wie schmutzig ist schmutzig?

Verwenden Sie Vorwäsche nur, wenn unbedingt erforderlich, Sie sparen dadurch rund 10 % Strom ohne Vorwäsche. Dosieren Sie das Waschmittel gemäß Verschmutzung und Wasserhärte. 

Waschmaschinen mögen‘s warm: Rund 70 % des Stromverbrauchs wird für das Aufheizen des Wassers verwendet. Insbesondere, wenn Sie eine Solaranlage haben und Ihre Waschmaschine keinen Warmwasseranschluss besitzt, können Sie mit einem Vorschaltgerät Abhilfe schaffen. Sie erhalten diese z. B. bei vielen Elektroinstallateuren. 

Gutes Timing braucht Strom: Die Zeitvorwahl bei programmierbaren Waschmaschinen verursacht unnötigen Stand-by-Verbrauch. Prüfen Sie, ob diese Wartestellung wirklich erforderlich ist. 

 

 Tipps für den Wäschetrockner  

  • Wäsche trocknen braucht rund dreimal so viel Strom wie Wäsche waschen - hier lohnt sich ein sparsamer Betrieb umso mehr.  
  • Nicht gekauft kann besser sein… Wäschetrockner, wenn möglich, vermeiden. Am energiesparendsten sind noch immer Wäscheleine und Wäscheständer. Selbst ein effizienter Trockner verursacht rund 70 € Stromkosten im Jahr. 
  • Ein neuer Wärmepumpen-Kondensationstrockner verbraucht ca. die Hälfte der Energie eines herkömmlichen Abluft- bzw. Kondensationstrockners. Der höhere Anschaffungspreis lohnt sich.  
  • Waschen & Trocknen im Doppelpack? Nur wenn Sie aus Platzgründen keinen Wäschetrockner aufstellen können, ist die Anschaffung eines Waschtrockners (Waschmaschine und Trockner in einem Gerät) sinnvoll. Das Fassungsvermögen beim Trocknen ist in der Regel hier nur halb so groß wie beim Waschen, die Energieeffizienz ist schlechter und auch der Wasserverbrauch ist sehr hoch.
  • Nur voll beladen ist effizient… Bei halber Beladung halbiert sich der Stromverbrauch nicht, sondern sinkt höchstens um ein Drittel. 
  • Je besser die "Vorarbeit"… Wäsche gut schleudern (mindestens 1.200 Umdrehungen) und "lose aufgeschüttelt" in den Trockner geben. 
  • Gut belüftet, trocknet es besser… Zum Trocknen ist ein gut belüfteter Raum erforderlich. 
  • Flusen Sieb reinigen Flusen Sieb nach jedem Trocknungsvorgang reinigen.

 

Tipp für den Geschirrspüler – Klare Ansage... 

Aus Energiespargründen brauchen Sie auf die Geschirrspülmaschine nicht zu verzichten, mit der Hand abzuwaschen ist in der Regel – verglichen mit energieeffizienten Spülmaschinen – nicht sparsamer

 

Tipps zum Kauf von Geschirrspülern 

  • 30 % weniger Stromverbrauch möglich…  A-Geräte verbrauchen rund 30% weniger Strom als C-Geräte. Am Geräte-Pickerl finden Sie auch noch Angaben zur Reinigungs- & Trockenwirkung - achten Sie auf die A-Klasse in allen 3 Bereichen. 
  • Groß ist besser als klein… Eine große Geschirrspülmaschine ist pro Gedeck sparsamer als eine kleine, Vollbeladung.
  • Geschirrspüler mögen‘s heiß… Wenn Sie eine Solaranlage haben, sollten Sie auf die Anschlussmöglichkeit an die Warmwasserleitung achten, so kann der Stromverbrauch auf die Hälfte reduziert werden.    Damit "klar" auch "spar" wird... 
  • Darf‘s ein bisschen mehr sein? Geschirrspüler voll beladen: Zweimal halb voll ist auch mit Sparprogramm schlechter als einmal voll. 
  • „Vorwäsche“ nicht nötig… Das Geschirr vorher mit heißem Wasser abzuspülen, ist in der Regel nicht nötig.
  • Richtig eingestellt… Wenn möglich, Energiespar- oder Umweltprogramm einstellen (spült meist bei 50°C).
  • Weniger ist mehr… Beim maschinellen Spülen werden zumeist aggressivere Reinigungsmittel eingesetzt als beim händischen Abwaschen. Seien Sie deshalb mit Geschirrspülmittel sparsam, Klarspüler müssen nicht sein, ev. reicht etwas Essig. Dosieren Sie Reiniger und Salz gemäß Ihrer Wasserhärte. 
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