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Kochen & Backen

Rund 14 % des Stromverbrauchs entfallen auf das Kochen und Backen, halten Sie daher hier die Kosten auf Sparflamme.   

 

  • Beim Kauf beachten: Welches Kochfeld? Ceran-Kochfelder brauchen um 10-20 % weniger Strom als herkömmliche Kochmulden mit gusseisernen Platten. Kochfelder mit Induktionstechnik sind besonders effizient, allerdings erfordern diese ein eigenes Kochgeschirr.

 

 

  • Spartipps: Gut bedeckt ist viel gespart… Kochen ohne Deckel erfordert bis zu 3x so viel Energie.

 

 

  • Auf die richtige Größe kommt‘s an: Das Kochgeschirr sollte in der Größe zur Kochplatte passen und einen ebenen Boden aufweisen. Unebene Topfböden verlängern die Kochzeit um bis zu 40 Prozent. 

 

 

  • Restwärme nutzen: Schon 5-10 Minuten vor Garzeitende können Sie die Kochplatte ausschalten (nachgaren). Bei langen Garzeiten ist ein Schnellkochtopf sinnvoll, die Garzeit wird bis zu 70 %, der Stromverbrauch zwischen 30 und 60 % reduziert. 

 

 

  • Nicht „verwässern“: Zu viel Wasser beim Garen verbraucht unnötig Strom und verwässert den Geschmack. Lassen Sie Reis, Bohnen und Getreide vorquellen, das verkürzt die Garzeit. 

 

 

  • Für den Tee bleibt der Herd kalt: Elektrische Wasserkocher erhitzen Wasser wesentlich effizienter als die Herdplatte. 

 

 

  • Warmer Kaffee zu jeder Zeit: Eine Thermoskanne hält Ihren Kaffee energiesparender warm als die Warmhalteplatte der Kaffeemaschine und der Kaffee schmeckt auch besser. 

 

 

  • Backen mit Fingerspitzengefühl: Vorheizen – nein danke! Auf das Vorheizen des Backofens kann fast immer getrost verzichtet werden.

 

 

  • Das Backrohr bleibt zu: Das Backrohr nur öffnen, wenn unbedingt erforderlich (ca. 20% Wärmeverlust). 

 

 

  • Umluft statt Ober-/Unterhitze: Beim Backen mit Umluft kann die Temperatur um 20 - 30°C niedriger als bei Ober/Unterhitze sein.

 

 

  • Selbstreinigung sparsam einsetzen: Selbstreinigende Backöfen sind zwar bequem, verbrauchen aber einiges an Strom. Einsatz nur bei entsprechender Verschmutzung.

 

 

  • Restwärme nutzen: Bei längeren Backzeiten (über 40 Minuten) kann 10 Minuten früher abgeschaltet werden. 

 

 

  • Kleine Geräte für kleine Speisen: Das Backrohr ist für kleine Mengen nicht wirtschaftlich, Toaster, Kleingrill oder die Mikrowelle sind hier sparsamer. 

 

 

  • Mikrowelle spart nicht immer: Die Mikrowelle ist nur bei kleinen Mengen (1-2 Portionen, ca. 300 g) und beim Erwärmen sparsamer als der Herd. Die Mehrzahl der Geräte wird als Aufwärm- und Auftaugerät für Tiefkühlkost benutzt. Energiesparender tauen Sie Tiefgekühltes langsam im Kühlschrank auf. 
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