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Haustechnik

Lüftung, Warmwasser, Pumpen und Co. 

Die Heizungs­umwälzpumpe sorgt für den Transport des vom Wärme­erzeuger erwärmten Wassers zu den Heiz­körpern. Zusätzlich gibt es in vielen Häusern auch Warmwasser-Zirkulationspumpen, damit beim Öffnen des Warmwasserhahns sofort warmes Wasser fließt. Weniger gepumpt, ist besser… 

Besprechen Sie mit Ihrem Installateur den Einsatz der Pumpen: 

  • nur so viele Pumpen, wie wirklich erforderlich sind, einsetzen
  • Pumpen in der notwendigen Leistungs­stufe anschaffen (nicht über­dimensionieren), Pumpen­leistung ist am Typen­schild angegeben
  • Pumpen auf geringster möglicher Stufe betreiben, Beispiel: Eine 49-Watt-Pumpe benötigt auf Stufe 1 nur 21, auf Stufe 3 jedoch 49 Watt.
  • Pumpen in nicht benötigten Zeiten (Sommer) bzw. in Zeiten mit geringer Anforderung (Übergangssaison) auf geringer Leistungs­stufe betreiben bzw. abschalten • Pumpe auf Heizungs­system abstimmen. "Hydraulischer Abgleich" • auf das Energie-Pickerl achten (Energieeffizienz­klasse A oder besser) 


Kontrollierte Wohnraumlüftung 

Bei gut wärme­gedämmten Niedrigstenergie­häusern würde durch das Öffnen der Fenster zu viel Energie verloren gehen. Mit einer Lüftungs­anlage mit Wärme­rückgewinnung werden beim Lüften bis zu 90% der in der Abluft enthaltenen Energie zurück­gewonnen. 

Frische Luft bringt‘s, aber… 

  • Nicht zu viel und nicht zu wenig... Achten Sie auf die richtige Einstellung abhängig von der Personen­anzahl (z.B. keine „Party­lüftung“, wenn nur 2 Personen zu Hause sind). Wenn Sie die Luftmenge um 1/3 reduzieren, senken Sie den Strom­verbrauch der Anlage um die Hälfte. 
  • Zurück­schalten zahlt sich aus… Schalten Sie die Be- & Entlüftungs­anlage während Ihrer Abwesenheit zurück. 
  • Warten hilft sparen… Sorgen Sie für regel­mäßigen Filtert­ausch. 

Energie­einsparung

Bei richtiger Planung, dichter Gebäude­hülle, richtiger Geräte­auswahl und richtiger Benutzung können in einem Durchschnitts­haushalt 2.000 bis 3.000 kWh Energie pro Jahr eingespart werden. Die Lüftungsanlage braucht aber auch Strom für den Antrieb der Ventilatoren, bei einer guten Anlage unter 300 kWh jährlich. Raumklimageräte 

Raum­klimageräte verbrauchen viel Strom und können in den meisten Fällen durch richtige Beschattung, Nacht­lüftung, richtiges Bauen und Lüften vermieden werden. 

Einfach kühlen Kopf bewahren... 

Weniger ist mehr…

Kühlen ist teuer und energieintensiv. Überlegen Sie, ob es ohne Klimagerät geht bzw. ob Sie es sparsamer einsetzen könnten. 

Wer „A“ sagt, spart…

Für Geräte unter 12 kW Kühlleistung gibt es das Pickerl. Beispielsweise verbraucht ein Gerät der „A-Klasse“ rund 11-15 % weniger Energie als eines der „C-Klasse“.

Flexibel, aber ineffizient…

Mobile Klima­geräte können überall aufgestellt werden. Nachteil: durch geöffnete Fenster strömt warme Umgebungs­luft, die wieder gekühlt werden muss, in den Raum. 

Wenn schon, denn schon…

Bei fest installierten Split- (Multisplit-)Geräten versorgt ein Außengerät ein oder mehrere im Gebäude befindliche Geräte mit Kälte. 

Soviel kostet die kühle Raumluft?

Ein durchschnittliches, mobiles Raumklimagerät verursacht rund 100 € JahresStromkosten. Annahmen: Kühlleistung 2400 W, Leistungsaufnahme 1130 W, Energieeffizienzklasse C, 500 Std/Jahr Vollbetrieb, Strompreis 18 Cent/kWh. 

 

Warmwasserbereitung 

Idealerweise wird Warmwasser im Winter mit der Heizanlage und im Sommer mit der Solaranlage erwärmt. Bei elektrischer Warmwasserbereitung (Durchlauferhitzer oder Speichergeräte) lohnt es sich besonders, Einsparpotenziale zu suchen: 

Wenn nach dem Warmwassergebrauch kein weiterer Bedarf besteht, kann der Speicher ausgeschalten werden. Andernfalls wird nachfließendes Kaltwasser umgehend wieder aufgeheizt. Bei kleinen Speichergeräten (unter dem Waschbecken) kann stattdessen die Anschaffung eines Vorschalt­gerätes oder einer Zeitschalt­uhr sinnvoller sein.



Wasserspar­armaturen und sparsamer Verbrauch

 

  • Einhebel- oder thermostatgesteuerte Mischarmaturen können die Zeit für die Temperaturregelung (damit Energieverluste) verringern. Bei ZweihebelDuscharmaturen und der Erwärmung des Wassers über Speichergeräte kann zwischen Armatur und Duschschlauch ein Absperrventil installiert werden, um langwieriges Einstellen der gewünschten Wassertemperatur zu vermeiden.
  • Temperatur nicht zu hoch einstellen, 60°C sind zumeist völlig ausreichend • Eine gute Dämmung des Speichers vermeidet Bereitschaftsverluste. 


 Wieviel Warmwasserbedarf?

Je nach persönlichen Bedürfnissen schwankt der Warmwasserbedarf zwischen 40 und 50 Litern pro Tag und Person. Der Verbrauch verteilt sich zu ca. 60% auf das Bad, 25% auf die Küche und 15% auf das Handwaschbecken.  

Duschen statt baden!

Duschen ist deutlich billiger als Baden. Ein Voll­bad kostet rund dreimal so viel Energie wie ein sechs Minuten langes Duschbad. Sinnvoll sind auch Sparbrause­köpfe, die bis zu 30% weniger Wasser brauchen. Trotzdem: ab und zu ein Bad stärkt die persönliche Energie­bilanz.  

Steter Tropfen!

Ein tropfender Wasser­hahn (10 Tropfen pro Minute) vergeudet im Monat rund 170 Liter Wasser, das sind mehr als 2.000 Liter pro Jahr! Das kostet Geld für die Warmwasser­bereitung und das kostbare Nass wird überdies verschwendet. 

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