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PARKEN

Inbetriebnahme einer E-Ladesäule in der Kupferstraße Amstetten

Um möglichst vielen Menschen die E-Mobilität zugänglich zu machen, haben die STADTwerke Amstetten in Kooperation mit der GWSG Amstetten eine öffentliche E-Ladesäule in der Siedlungsanlage Kupferstraße errichtet.

AMSTETTEN. Zusammen mit der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft (GWSG) Amstetten haben die STADTwerke Amstetten eine E-Ladesäule zur Betankung von Elektrofahrzeugen in der örtlichen Kupferstraße auf Höhe der Hausnummer 3 in Betrieb genommen.

 

„Diese Ladesäule dient als Pilotprojekt, das von der GWSG und uns entwickelt wurde, um auch Wohnungsbenützern einen leichteren Zugang zur Elektromobilität zu ermöglichen“, gibt STADTwerke-Direktor Jürgen Hürner bei der Inbetriebnahme im Beisein von GWSG-Obmann Wolfgang Liebl und Bürgermeister Christian Haberhauer Bescheid.

 

Die meisten Autofahrten der Österreicher gestalten sich in Form des Pendelverkehrs im Radius von wenigen Kilometern. Das spricht stark für die derzeit boomende Elektromobilität als Alternative, denn die realistischen Reichweiten von E-Autos betragen heute schon bis zu 300-350 Kilometern pro Ladung.

 

Der Bürgermeister der Bezirkshauptstadt freut sich über den stetigen Ausbau der für die E-Mobilität benötigte Infrastruktur: „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet ist für uns ein wichtiger Schritt, um den Umstieg auf klima- und umweltfreundlichere Alternativen für die Amstettnerinnen und Amstettner attraktiver zu gestalten. Dabei ist die Schaffung von zentralen Ladepunkten bei Wohnanlagen ressourcenschonend und macht infrastrukturell großen Sinn!“

 

Diese Annahme verdeutlicht sich mittels einer überschlagsmäßigen Rechnung: Die durchschnittliche Wegstrecke eines PKWs liegt in Österreich bei rund 35km täglich. Demnach müsste man ein Fahrzeug mit 300-350 Kilometer Reichweite alle 8 -10 Tage einmal mit Strom betanken. An den 11kW-Ladesäule, welche von den Stadtwerken Amstetten verbaut werden, dauert eine Vollladung je nach Akkugröße zwischen drei und sieben Stunden. Diese Ladesäule mit insgesamt zwei Ladepunkten wird zukünftig also bis zu 50 E-PKWs mit Strom versorgen und benötigt den Flächenbedarf von lediglich zwei Parkplätzen.

 

Daher kann sich eine Wohnanlage eine im Verhältnis geringe Anzahl an Ladesäulen auf alle E-Autofahrenden aufteilen. Da Tankvorgänge eher selten geschehen, verfügen somit viele Personen stets über den Zugang zu einer Tankmöglichkeit vor der Haustüre“, erklärt der für den Ausbau der E-Infrastruktur verantwortliche Timo Hörlezeder von den Stadtwerken Amstetten.

 

Die Ladesäule der Kupferstraße ist öffentlich nutzbar und verfügt über 2 „Typ2“-Ladepunkte mit jeweils 11 kW Leistung. Als Anreiz für die umliegenden Bewohner der Wohnanlagen der Kupferstraße gibt es von Seiten der Stadtwerke Amstetten zur Einführung einen Sondertarif von minus 20% auf den Betankungspreis, sofern diese über die Stadtwerke-E-Ladekarte tanken.

 

Die Prämisse der Stadtwerke Amstetten lautet, dass die Schaffung zentraler Ladepunkte bei Wohnanlagen sinnvoller sein wird, als jeden einzelnen Parkplatz mit einer Ladeinfrastruktur auszurüsten. Unter dem Strich kann man die E-Mobilität noch mehr Menschen im praktischen Alltag zugänglich machen.

 

 

Es wird nun beobachtet, ob und wie weit das Angebot dieses Pilotprojekts angenommen wird. „Basierend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen, die wir mittels dieser Anlage gewinnen werden“, schließt Bürgermeister Christian Haberhauer ab, „wird unsere Strategie bezüglich der E-Ladeinfrastruktur für Wohnanlagen für die nächsten Jahre weiterentwickelt.“