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Inhaltsstoffe

pH-Wert: Der pH-Wert ist das Maß für den Säuregrad von Wasser. Meist bewegt er sich bei Trinkwasser im neutralen bis schwach alkalischen Bereich (pH 7.0 - 8.5).

Gesamthärte: Die Gesamthärte wird vom Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen bestimmt. Die Härte wird in "deutschen Härtegraden" ( °dH) angegeben. Bei niedrigen Werten wird der Geschmack des Wassers als "fad" empfunden. Höhere Wasserhärten haben einen gesundheitlichen Vorteil, führen aber zu höherem Seifen- bzw. Waschmittelverbrauch und stärkeren Kalkablagerungen (Wasserkocher).

Härtestufen: Nach Waschmittelgesetz BGBl. 300/1984 gibt es 3 Härtestufen:

  • I - 0 bis 10  °dH
  • II - 10  °dH bis 16 °dH
  • III - über 16  °dH

Danach richtet sich die Dosierung von Waschmittel und Kalkschutzmittel (Enthärter). Anstelle einer höheren Waschmitteldosierung sollte bei Härtestufen II und III ein separates Kalkschutzmittel verwendet werden. Der Geschirrspüler ist der jeweiligen Härtestufe entsprechend einzustellen (siehe Bedienungsanleitung).

Kalzium und Magnesium: Kalzium- und Magnesiumionen sind die bedeutensten Kationen im Trinkwasser. Sie sind die Ursache für die Wasserhärte. Diese Mineralstoffe sind wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen.

Eisen und Mangan: Eisen und Mangan sollen im Trinkwasser nur in geringsten Spuren enthalten sein, da sonst Färbung, Trübung oder unangenehmer Geschmack auftreten. Da erhöhte Eisen- und Mangankonzentrationen keine gesundheitsschädigende Wirkung haben, wurden für diese Stoffe in der Trinkwasserverordnung nur Indikatorparameter festgelegt.
Eisen ist ein für den Stoffwechsel wichtiges Element. Es wird durch viele Lebensmittel dem Körper zugeführt. Die im Wasser möglichen Konzentrationen tragen, auch wenn sie weit über dem Richtwert liegen, nur unwesentlich zur Gesamtaufnahme bei.

Chlorid: Gilt bei Auftreten höherer Werte als Zeichen einer Verunreinigung durch Abwässer oder durch Straßenstreusalze - es sei denn, der in Frage kommende Grundwasserstrom weist geologisch bedingt erhöhte Werte auf. Stark erhöhte Werte (ab 60 mg/l) können die Korrosion in metallischen Wasserleitungen fördern.

Nitrat:
Erhöhte Nitratgehalte treten bei landwirtschaftlicher Intensivnutzung (Überdüngung) sowie bei Abwasserversickerung auf.
Trinkwasser mit einem Nitratgehalt bis zu 50 mg/l ist auch für die Ernährung von Säuglingen geeignet. Abkochen des Wassers hilft nicht gegen Nitrat!!

Sulfat: Verunreinigte Wässer haben meist auch einen erhöhten Sulfatgehalt, der durch Harn, Jauche und Deponieabflüsse bedingt ist. Höhere Sulfatgehalte können aber auch geologisch (zB natürliche Gipslagerstätten) bedingt sein. Höhere Sulfatgehalte können korrosionsfördernd sein.

Flourid:
In den meisten natürlichen Wässern ist Flourid nur in geringen Konzentrationen enthalten.

Pestizide: Natürliche Wässer sind frei von Pestiziden (Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel). In intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebieten können einige Pestizide ins Grundwasser gelangen. Für Pestizide gelten sehr niedrige Summen- und Einzelparameterwerte, die als Vorsorgewerte einen hohen Sicherheitsfaktor enthalten.

Blei: In natürlichen Quell- und Grundwässern kommt Blei nicht vor. Bei Vorhandensein von Bleirohren in der Hausinstallation kann Blei in Lösung gehen.  Vor der Trinkwasserentnahme sollte die Leitung kurze Zeit durchgespült werden.
Derzeit gilt für Blei ein Parameterwert von 25  µg/l, ab 1.12.2013 gilt der Parameterwert von 10 µg/l.

Uran: In Österreich gibt es keinen Grenzwert für Uran. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Grenzwert für Trinkwasser von 15 Mikrogramm pro Liter. Grenzwerte in Deutschland für Trinkwasser 10 Mikrogramm pro Liter. Für Wässer mit der Kennzeichnung geeignet zur Zubereitung von Babynahrung: 2 Mikrogramm pro Liter