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Das Umfeld

Die beiden wichtigsten Amstettner Trinkwasser-Brunnenfelder liegen südlich der Ybbs und sind das Werk Wasserring und die Doislau. Aus diesen beiden Wasserwerken wurden 2001 88,5% des Gesamtwasserbedarfes gefördert. An diesen Stellen befindet sich auf der tieferen Niederterrasse der Ybbs der Grundwasserbegleitstrom. Unter einer Konglomeratschicht fließt ein ergiebiger Grundwasserstrom von Südwesten nach Nordosten Richtung Ybbs und Grundwasser ist reichlich vorhanden.

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Für die Gewinnung von Wasser stehen den Stadtwerken Amstetten derzeit neun Wasserwerke zur Verfügung. Alle Werke sind vollautomatische Pumpwerkanlagen. In 2 Werken wird Quellwasser, in den übrigen Werken Grundwasser gefördert. In den Werken II und III wird Wasser aus je 2 Brunnen und im Werk Wassering aus einem Horizontalfilterbrunnen gefördert. Die Werke III und IV dienen der Versorgung der hochgelegenen Wohngebiete. Die Wasserförderung und damit der Einsatz der Förderpumpe im Werk Wassering erfolgt in Abhängigkeit vom Wasserstand im 9.000 m³ fassenden Hochbehälter mit Hilfe einer Fernwirk-, Meß-, Steuer- und Überwachungsanlage.

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Im Werk Doislau, etwa 2,5 km östlich des Wasserwerkes Wassering, wird Grundwasser aus  zwei Horizontalfilterbrunnen gefördert. Für die Wasserspeicherung sind 8 Hoch- und Tiefbehälter mit einem Fassungsraum von 12.800 m³ vorhanden.  Da der durchschnittliche Wasserverbrauch derzeit bei ca. 6.300 m³ pro Tag liegt, kann der Behältervorrat als völlig ausreichend bezeichnet werden
 
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Die Quelle Ulmerfeld und die Brunnen Hausmening Neufurth, wo die Qualität nicht zufriedenstellend gewesen ist, wurden bereits 1994 stillgelegt. Im Werk Wasserring kann das Wasser, das durch eine mächtige Konglomeratschicht (ca. 3-4 m) geschützt ist, ohne jede Aufbereitung in das Verteilnetz eingeleitet werden. Im Brunnen Doislau, wo nur eine geringe Überdeckung der wasserführenden Schicht gegeben ist, wird das Wasser erst nach Durchlauf einer umweltschonenden Wasserdesinfektion mittels Ultraviolettlicht ins Netz eingeleitet. In den Werken Amstetten III und IV ist auch je eine UV-Desinfektionsanlage eingebaut.
 
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Die Zentrale der Fernwirkeinrichtung der Amstettner Wasserversorgungsanlagen befindet sich im Büro des Wassermeisters. Alle wichtigen Betriebszustände und Störungen der Brunnen, Behälter und Drucksteigerungsanlagen werden angezeigt. Die Trinkwasserproben werden regelmäßig vom Klinischen Institut für Hygiene der Universität Wien untersucht und bescheinigen den Stadtwerken Amstetten ein makelloses Ergebnis. Um sich davon zu vergewissern, braucht man nur die Homepage der Stadtwerke zu besuchen, wo die Analysen veröffentlicht werden.

Mit ca. genauso viel vorhandener Wasserreserve wie heute geliefert wird, ist die Versorgung Amstettens mit Trinkwasser langfristig  garantiert. Um die aktuelle einwandfreie Qualität auch langfristig gewährleisten zu können, ist auch Grundwasserschutz höchstes Gebot. Wasserschutz- und Schongebiete wurden eingerichtet, die regelmäßig kontrolliert werden.