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Errichtung der Fernwärmeversorgung für die Parksiedlung

 

Die BAW baut in Amstetten die umweltfreundliche Fernwärme weiter aus und beginnt Mitte 2011 mit dem Bau einer Biomasseanlage, um für die Parksiedlung die Versorgung aus erneuerbarer Energie zu schaffen.

 

Dazu wird nordwestlich der Parksiedlung - ca. 150 Meter von den Wohnbauten entfernt - ein Biomasseheizwerk, welches aus kompakt vergossenen Stahlbeton-Modulen besteht, errichtet. Von diesem ausgehend wird in die Parksiedlung ein Wärmeverteilnetz errichtet und die Wohnbauten werden sukzessive an die Biomassefernwärme angeschlossen. Damit können wir die Versorgung der Parksiedlung mit biogenen Energieträgern ermöglichen. Die Anlage wird mit 100%-ig österreichischer Wertschöpfung errichtet. Um die behördlichen bau- und gewerberechtlichen Genehmigungen wurde bereits im Jahre 2010 angesucht und im gleichen Jahr die Bewilligungen erteilt.
 
Die Anlage besteht im Wesentlichen aus zwei Stahlbetonmodulen, von denen jedes etwa 4 Meter breit und 7 Meter lang ist. Die Höhe der Anlage beträgt ca. 5 Meter, wobei nur die dünnen Edelstahlkamine rund 11 Meter hoch sind.
 
Ein Stahlbetonmodul ist für den Brennstoffvorrat vorgesehen und baulich höher angeordnet. Die Brennstoffeinbringung erfolgt über Schnecken vom landwirtschaftlichen Anhänger aus, der etwa einmal wöchentlich das Hackgut anliefert. Die höhere Anordnung des Brennstoffmoduls gewährleistet das einfache und direkte Einbringen des Brennmaterials in den Kessel, welcher im zweiten Modul steht. Die Stahlbetonmodule gewährleisten den notwendigen Brandschutz und gleichzeitig einen hohen Schallschutz. Zur Brennstoffbefüllung sind keine komplizierten Maschinen erforderlich. Die Module werden komplett vorgefertigt auf die Baustelle geliefert und duch einen Mobilkran an einem Tag versetzt; Transportwege bei der Errichtung werden minimiert. Die Baustelle kann mit geringster Belastung der Bevölkerung durchgeführt werden. Die Anlage hat für die Sptitzenlast- und Ausfallsreserve einen Gaskessel. Die Biomasse stammt aus der Region und gilt als CO2-neutraler Energieträger.
 
Projektdaten, Basis
Errichtung einer Modulanlage inkl. Fernwärmeleitungen und Anschluss der Gebäude im Wert von fast einer Million Euro.
 
Wärmeabsatz                1.200 MWh
CO2-Einsparung:           ca. 400 Tonnen / Jahr
Lieferzeit:                       24 Stunden / 365 Tage im Jahr

Die Fernwärme wird ganzjährig betrieben und steht somit auch zur Warmwasserbereitung und natürlich auch für Heizzwecke an kühlen Sommertagen zur Verfügung.



Fernwärme Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth-Mauer

Die Biowärme Amstetten-West GmbH nutzt die umweltfreundliche Energie von der KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung) der Fa. Fuchsluger in Aschbach. Diese Anlage erzeugt Strom und Wärme aus Holzabfällen und Sägespänen. Die BAW koppelt die Wärme von dieser Anlage aus und speist sie in die Fernwärmeleitung ein. In der Übergabestation in der Gunnersdorferstraße in Ober-Neufurth wird die Wärme in das Fernwärmeortsnetz und zusätzlich in die bestehende Fernwärmeleitung der EVN zwischen der Mondi Neusiedler GmbH und dem Landesklinikum Mostviertel Amstetten-Mauer Wärme eingespeist.

Ausfallsreserve:
Die Einbindung in die bestehende Leitung zwischen der Mondi Neusiedler GmbH und dem Landesklinikum Mostviertel Amstetten-Mauer ermöglicht bei einem etwaigen Ausfall des Heizwerks der Fa. Fuchsluger die Weiterversorgung des Fernwärmeortsnetzes über die Mondi Neusiedler GmbH. Weiters besteht noch die Möglichkeit auf mobile Heizstationen der EVN zurückzugreifen, die in kürzester Zeit aufgestellt werden können und die Wärmeversorgung übernehmen können.

Eckdaten Fernwärme Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth-Mauer:
 
Wärmeabsatz: 6.000.000 kWh / Jahr
davon Einlieferung in die bestehende Fernwärmeleitung: 2.500.000 kWh / Jahr
Fernwärmenetzlänge: 6 km
Investitionskosten: 2,8 Mio. EUR
CO2-Einsparung: ca. 1.300 Tonnen / Jahr
Bauzeit 1. Ausbaustufe: April 2009 bis Juni 2010

Lieferzeit: 24 Stunden / 365 Tage im Jahr
Die Fernwärme wird ganzjährig betrieben und steht somit auch zur Warmwasserbereitung und natürlich auch für Heizzwecke an kühlen Sommertagen zur Verfügung.

Begrenzte Leitungslänge / begrenztes Versorgungsgebiet:
Fernwärme kann leider nicht überall angeboten werden, da die Leitungslänge durch die Förderungsbedingungen - der Fernwärmeleitungsbau wird vom Staat unter strengen Bedingungen gefördert - und den auftretenden Leitungsverlusten pro verlegtem Trassenmeter Fernwärmeleitung begrenzt ist. Dies ist der große Unterschied zu anderen leitungsgebundenen Energieformen, da sich bei der Fernwärme der Aggregatzustand verändert. Zur Erklärung: Die Energie z.B. von Erdgas geht im Rohr nicht verloren oder z.B. wird Wasser in der Leitung auch nicht weniger, aber die Fernwärme kühlt aus, bildet dadurch auch bei keiner oder zu geringer Wärmeabnahme Verluste und somit ist die Leitungslänge begrenzt bzw. hängt sie von der Abnahmedichte ab.
Kurz gesagt: Es muss ein Vielfaches an Energie an die Verbraucher abgegeben werden, als Verluste aufgrund der Leitungslängen entstehen.

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